Auction:

Antike, seltene und dekorative
Teppiche, Flachgewebe und Textilien

Auction Date:

Sunday 12 November 2006
at 15.30 hours

Location:

Hotel Baur au Lac
Zürich
 

Versteigerungsbedingungen

Conditions of Sale

VERSTEIGERUNGSBEDINGUNGEN

Rippon Boswell versteigert in fremdem Namen und auf fremde Rechnung. Mit Teilnahme an der Versteigerung, spätestens mit Abgabe eines Gebotes in der Versteigerung oder mit Zugang eines schriftlichen Gebotes gelten für alle Beteiligten für sämtliche Beziehungen mit dem Versteigerer nachfolgende Versteigerungsbedingungen. Sie gelten für den freihändigen Verkauf gleichermassen.

1. Besichtigung Kaufinteressenten können das Verteigerungsgut während der bekanntgegebenen Zeiten besichtigen und auf eigene Kosten und Gefahr prüfen.

2. Gebot

2.1 Nach Aufruf des einzelnen Versteigerungsloses und Nennung der Anfangssumme durch den Versteigerer beginnt die Versteigerung mit der Abgabe von Geboten durch die Anwesenden.

2.2 Nicht anwesende Interessenten können ein schriftliches Gebot abgeben, das dem in der Versteigerung von Anwesenden abgegebenen Gebot gleichsteht. Es muss am Tag der Versteigerung eingegangen sein. Es soll den Versteigerungsgegenstand sowie den gebotenen Preis genau benennen. Ungenauigkeiten gehen zu Lasten des Bietenden. Unbekannte Kunden müssen ausreichende Sicherheit nachweisen. Der Versteigerer ist nicht zur Benachrichtigung verpflichtet, wenn ein Gebot mangels Sicherheit nicht berücksichtigt werden kann. Jedes schriftliche Gebot wird betragsmässig nur insoweit in Anspruch genommen, als es erforderlich ist, um andere Gebote zu überbieten. In der Versteigerung wird auf ein vorliegendes schriftliches Gebot hingewiesen. 

2.3 Der Versteigerer kann ein Gebot ohne Begründung zurückweisen. 

2.4 Ein Bieter bleibt an das abgegebene Gebot gebunden, wenn ein nachfolgendes Übergebot ungültig ist oder vom Versteigerer sofort zurückgewiesen wird.

2.5 Ein Gebot ist wirksam abgegeben, wenn es zur Kenntnis des Versteigerers gelangt. Ein Übergebot nach oder gleichzeitig mit dem Zuschlag wird grundsätzlich nicht mehr berücksichtigt. Zi. 2.4 wird hiervon nicht berührt.

2.6 Alle Gebote gelten als vom Bieter im eigenen Namen und auf eigene Rechnung abgegeben, ausser wenn er vor Versteigerungsbeginn dem Versteigerer bekannt gibt, dass er namens und für Rechnung eines anderen handelt und dessen Name und Anschrift mitteilt.

3. Zuschlag

3.1 Der Zuschlag wird erteilt, wenn nach dreimaligem wiederholten Aufruf des höchsten Gebotes kein Übergebot abgegeben wird und der Mindestzuschlagspreis erreicht ist. Der Versteigerer muss dem Meistbietenden den Zuschlag nicht erteilen, sofern es im Interesse des Einlieferers geboten erscheint.

3.2 Der Versteigerer kann einen Zuschlag verweigern oder unter dem Vorbehalt der Genehmigung des Einlieferers zuschlagen. Der Bieter bleibt dann an sein Gebot für vier Wochen gebunden.

3.3 Bei Abgabe gleichlautender Gebote mehrerer Bieter entscheidet das Los, wer den Zuschlag erhält. Die Verlosung erfolgt unverzüglich und wird nach Ermessen des Versteigerers durchgeführt.

3.4 Bei Zweifeln, ob oder an wen ein Zuschlag erfolgt ist, ob ein Übergebot übersehen worden ist, sowie bei allen anderen unklaren Fällen kann der Versteigerer das Versteigerungslos nochmals zum Aufruf bringen; ein erfolgter Zuschlag ist mit erneutem Aufruf unwirksam.

3.5 Mit dem Zuschlag kommt zwischen dem Einlieferer, der durch den Versteigerer vertreten wird, und dem Bieter, dem der Zuschlag erteilt worden ist, ein Kaufvertrag zustande.

3.6 Mit dem Zuschlag gehen alle Risiken, insbesondere die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung auf den Käufer über.

4. Zahlung

4.1 Zuzüglich zum Zuschlagspreis ist vom Ersteigerer ein Aufgeld zu entrichten, welches 15 % vom Zuschlagspreis beträgt. Hinzu kommt die gesetzliche Mehrwertsteuer. Bei Nichtbezahlung in bar ist die Rechnung innert sieben Tagen nach Abschluss der Auktion zu bezahlen. Zahlungen auswärtiger Ersteigerer, die schriftlich oder telefonisch geboten haben, sind innert 14 Tagen nach Rechnungsdatum fällig.

4.2 Rippon Boswell ist ermächtigt, in Vertretung für den Einlieferer oder im eigenen Namen alle Handlungen oder Rechtsgeschäfte vorzunehmen, die mit dem Einzug der Forderung zusammenhängen, auch die gerichtliche Geltendmachung.

4. 3 Zahlungen sind in bar zu leisten. Bei Überweisungen oder erfüllungshalber Zahlung durch Scheck oder Wechsel ist diese erst mit vollständiger Gutschrift erfüllt.

4.4 Wird die Zahlung nicht oder nicht rechtzeitig geleistet, so kann der Versteigerer wahlweise Erfüllung des Kaufvertrages verlangen oder ohne Fristansetzung oder sonstige Mitteilung an den Ersteigerer den Zuschlag annullieren. Der Ersteigerer haftet für allen aus der Nichtzahlung bzw. Zahlungsverspätung entstehenden Schaden; der zu ersetzende Schaden ist die Differenz zwischen dem vom Käufer geschuldeten Zuschlagsbetrag, zuzüglich Aufgeld, und einem bei der nächsten Auktion für den gleichen Steigerungsgegenstand erzielten Zuschlagsbetrag ohne Aufgeld, sowie die durch Nichtzahlung entstandenen Kosten. Auf einen allfälligen Mehrerlös hat der Ersteigerer, dessen Zuschlag annulliert wurde, keinen Anspruch. Bei Zahlungsverzug kann Rippon Boswell offene Rechnungen einer Inkassostelle übergeben und es wird ein Verzugszins von 10 % p.A. auf den Rechnungsbetrag erhoben.

5. Abnahme

5.1 Zugeschlagene Gegenstände sind am Tage des Zuschlages gegen vollständige Bezahlung abzuholen. Wird ein zugeschlagener Gegenstand vor Bezahlung herausgegeben, so steht die Eigentumsübertragung unter der aufschiebenden Bedingung der vollständigen Zahlung des Zuschlagspreises und des Aufgeldes an Rippon Boswell. Der Käufer ist keinesfalls zur Weiterveräusserung oder Verarbeitung berechtigt.

5.2 Ab dem Zeitpunkt des Zuschlages lagern zugeschlagene Gegenstände bei Rippon Boswell für Rechnung und Gefahr des Käufers. Für Lagerung kann Rippon Boswell einen Lagerzins zuzüglich Bearbeitungskosten verlangen.

5.3 Der Versand zugeschlagener Gegenstände erfolgt nur auf ausdrückliches schriftliches Verlangen des Käufers, dessen Kosten und Gefahr. Mangels Anweisung werden Versandart und Versandmittel vom Versteigerer ohne Haftung für billigste und schnellste Verfrachtung nach Zweckmässigkeit bestimmt. Versicherung erfolgt nur auf ausdrückliche schriftliche Anweisung.

6. Gewährleistung

6.1 Sämtliche Gegenstände werden in dem Zustand zugeschlagen, in dem sie sich zum Zeitpunkt des Zuschlages befinden, ohne Haftung für erkennbare oder versteckte Mängel.

6.2 Die nach bestem Wissen und Gewissen vorgenommenen Katalogbeschreibungen sind keine zugesicherten Eigenschaften. Insbesondere sind Angaben über Ursprung, Zustand, Alter, Echtheit und Zuschreibung Meinungsäusserungen und nicht Tatsachenbehauptungen. Weder aus schriftlichen Erläuterungen noch aus mündlichen Angaben des Versteigerers entsteht für diesen eine Haftung. Jede Gewährleistung für irgendwelche Rechts- und Sachmängel wird ausdrücklich abgelehnt.

7. Sonstige Bestimmungen

7.1 Der Versteigerer kann Katalognummern vereinen, trennen, ausserhalb der Reihe anbieten oder zurückziehen.

7.2 Sollte eine der vorstehenden Bestimmungen unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt.

7.3 Die Versteigerung ist freiwillig und öffentlich und erfolgt unter Mitwirkung eines Beamten des Stadtammannamtes Zürich 1. Jede Haftung des mitwirkenden Beamten, der Gemeinde und des Staates für Handlungen des Auktionators entfällt. Für die Auktion zeichnet die Firma Rippon Boswell & Co. AG, Baarerstr. 79, 6300 Zug, verantwortlich.
Die Versteigerung unterliegt Schweizerischem Recht.

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CONDITIONS OF SALE

Rippon Boswell sells by public auction in the name of and for the account of their consignors.

The following conditions of sale shall be deemed valid for and applicable to all relations between the auctioneer and all parties participating in the auction, up to and including the point upon which a bid is placed at the auction, or upon which a written bid is received. The conditions of sale shall apply in the same manner after the auction has been concluded (after auction sales).

1. Inspection

During the stated periods prospective purchasers can inspect the auction goods and verify same according to their requirements at their own cost and risk.

2. Bids

2.1 Following the call of an individual auction lot, and the announcement of the starting bid by the auctioneer, the auction shall commence upon the placing of bids by those attending the auction.

2.2 Absent bidders can place a written bid which shall be deemed equal to a bid placed by those attending the auction. Such a written bid must have been received by the day of the auction. In respect of each individual Lot of interest, it should precisely describe the object to be put up for auction as well as the amount of the bid. Inaccuracies shall be deemed the responsibility of the bidder. Intending bidders unknown to the auctioneer shall be required to furnish proof of adequate security. The auctioneer shall not be under any obligation to notify absentee bidders if the bid cannot be considered due to a lack of security. Use shall only be made of written bids if such action is deemed necessary to outbid other bids. Reference shall be made to a written bid at the auction.

2.3 The auctioneer can reject an offer without providing a reason for such action.

2.4 All bids placed by a bidder shall be binding, especially in the event a subsequent higher bid is invalid or if same is immediately rejected by the auctioneer.

2.5 A bid shall be deemed valid if it gains the attention of the auctioneer. As a matter of principle, a higher bid made following, or at the same time as, the fall of the hammer shall not be taken into consideration. Section 2.4 shall remain unaffected by same.

2.6 All offers shall be deemed to have been made in the personal name and on the personal account of the bidder, unless same notifies the auctioneer prior to the start of the auction that the bidder is acting in the name and on account of a third party and provides the name and address of such a third party.

3. The successful bid

3.1 A lot shall be knocked down to the highest bidder if, after three successive calls, the highest bid is not outbid. The auctioneer need not knock down the lot to the highest bidder in the event that such an action is deemed to be in the best interest of the depositor.

3.2 The auctioneer can refuse to sell a lot, or knock down the lot subject to the approval of the consignor. In such a case the bidder shall be bound by his bid for four weeks.

3.3 In the event that equal bids are made by two or more bidders, the successful bidder to whom the lot in question will be knocked down shall be determined by way of drawing lots. Such a draw shall be held without delay and carried out at the discretion of the auctioneer.

3.4 In any case of doubt as to whether a successful bid has been placed or as to whom has placed same, or whether a bid has been overlooked, and in respect of any and all matters which are unclear, the auctioneer may at his sole discretion call the auction lot again; a knocked down lot shall be deemed invalid in any case where the auctioneer determines to renew the calling of a lot.

3.5 Upon the knocking down of a lot, a contract of purchase shall be deemed to have been entered into between the depositor, who is represented by the auctioneer, and the bidder who has placed the successful bid.

3.6 Upon the knocking down of a lot all risks, in particular the risk of future destruction and future deterioration, shall pass on to the Purchaser.

4. Payment

4.1 In addition to the hammer price, the purchaser shall be required to pay a premium in the sum of 15% of the hammer price. The respective statutory value added tax is included. In the case of non-cash payments, the invoice is to be paid within seven days following the conclusion of the auction. Payments on the part of external auction buyers who have placed bids in writing or per telephone shall be due within 14 days following the date of invoice.

4.2 Rippon Boswell is authorised to carry out all actions or legal transactions on behalf of the consignor, or in its own name, in conjunction with the collection of an account, including legal action.

4. 3 Payments are to be made in cash. In the case of payment per bank transfer, or on account of performance by cheque or bill of exchange, the payment shall only be deemed effected following the credit of same in full.

4.4 In the event that payment is not effected, or not effected in due time, the auctioneer can alternatively demand fulfilment of the contract of purchase or, without setting a deadline or providing the auction buyer with other notification, rescind the knock down. The auction buyer shall be liable for all damage caused as a result of the non-payment or delayed payment; the damage to be made good shall be deemed the difference between the knock down amount owed by the purchaser, plus premium, and a knock down amount attained at the next auction for the same article up for auction, without a premium, as well as the costs incurred as a result of the non-payment. The purchaser, whose knock down has been rescinded, shall not be entitled to possible additional proceeds. In the case of a default in payment Rippon Boswell can pass on outstanding invoices to a collection agency whereby interest on delinquent accounts shall be charged in the sum of 10% per annum on the invoice amount.

5. Collection

5.1 Articles that have been knocked down are to be collected against payment in full on the day the successful bid is placed. In the event that a knocked down article is handed over prior to payment, the transfer of ownership shall be subject to the suspensory condition of payment of the hammer price in full and the premium to Rippon Boswell. Under no circumstances shall the Purchaser be entitled to resell or process the articles.

5.2 As from the time of the knock down, knocked down articles shall be stored at the premises of Rippon Boswell on the account, and at the risk, of the purchaser. Rippon Boswell can demand implicit interest charges for inventory periods plus processing costs.

5.3 The forwarding of knocked down articles shall only be carried out on the express written request, and at the cost and risk of the purchaser. In the event of lacking instructions, the method and means of forwarding shall be determined by the auctioneer without liability on the basis of the cheapest and speediest forwarding according to expedience. Insurance shall only be taken out on express written instructions.

6. Guarantee

6.1 All articles shall be knocked down, without liability for recognisable or hidden defects, at the condition given at the time at which the successful bid is placed.

6.2 The catalogue descriptions written on the basis of the best available knowledge and in all good faith do not constitute assured properties. In particular, details pertaining to origin, condition, age, authenticity and appreciation in value amount to the expression of opinions and not factual claims. A liability for these shall neither arise from written explanations nor from oral details given on the part of the auctioneer. Any type of guarantee for any kind of legal and material defects is expressly refused.

7. Other provisions

7.1 The auctioneer can group or separate catalogue numbers, or offer or withdraw same out of turn.

7.2 In the event that one of the aforementioned provisions is, or should become, ineffective, this shall not affect the validity of the other provisions.

7.3 The auction is voluntary and public, and shall be held in collaboration with an official from the District Magistrate's Office, Zurich 1. Any kind of liability on the part of the official, the district and the state for actions on the part of the auctioneer shall be deemed inapplicable. The company Rippon Boswell & Co. AG, Kürbergstrasse 25, 8049 Zurich , shall be deemed responsible for the auction.

The auction is subject to Swiss law.

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